Songtext
In Bethlehem in stiller Nacht
Vom Licht des Himmels sanft bewacht
Kam Gottes Sohn in Fleisch und Zeit
Ein Kind das schon zum Opfer schreit
Die Krippe trug das Kreuz versteckt
Von Liebe königlich bedeckt
Kein Glanz kein Schwert kein großer Ton
Nur Wind und Stroh und Gottes Sohn
Er wuchs in Gnade schlicht und klar
Kein König wie die Welt ihn sah
Er trug das Leid er kannte Schmerz
Und trug die Welt in seinem Herz
Er sah den Kelch den Weg das Ziel
Und nahm ihn an aus Gottes Will
Aus Liebe Wahrheit Geist und Wort
Das Kreuz war ihm der heilige Ort
Was kein Mensch je hätte tragen können
Trugst du mein König ganz allein
Ich stand im Fluch doch du hast gesprochen
Es ist vollbracht du sollst nun frei sein
Das Kreuz das einst wie Urteil schien
Wird mir zum Leben nah bei dir
Er schwieg als man ihn niedertrieb
Sein Leib geschunden unverdient
Die Welt verspottet doch er blieb
In Liebe still die nie versiegt
Ein Lamm geführt zur letzten Schlacht
Ein Blick und selbst der Tod erwacht
Die Nägel sprachen meinen Namen
Doch er vergab nahm meine Scham
Das Kreuz erhob was niemand sah
Den Plan der Gnade wunderbar
Dort hing die Liebe ganz gegeben
Für dich für mich aus ewigem Leben
Kein Fluch kein Schatten bleibt bestehn
Wenn wir zum Kreuz in Demut gehn
Dort stirbt die Schuld dort heilt das Sein
Dort wirst du Kind und ewig rein
Er starb und doch wars nicht das Ende
Sein letzter Ruf der Sieg am Ende
Der Vorhang riss der Tod zerbrach
Das Grab verlor was Leben sprach
Sein Leib liegt nicht mehr still im Stein
Das Opfer lebt macht alles rein
Und wer ihn sieht erkennt das Ziel
Am Kreuz erfüllt sich Gottes Will
Was kein Mensch je hätte tragen können
Trugst du mein König ganz allein
Ich stand im Fluch doch du hast gesprochen
Es ist vollbracht du sollst nun frei sein
Was du erlitten galt auch mir
Nun steh ich frei durch dich in dir
Um der vor ihm liegenden Freude willen
Erduldete er das Kreuz
Und achtete die Schande nicht
Hebräer 12,2