Songtext
Ein Griff zur Frucht, ein stiller Bruch
Gehorsam wich dem eigenen Fluch
Die Hand, die nahm, verlor das Ziel
Die Unschuld wich, der Mensch fiel
Ein Fell, ein Opfer, Gnade satt
Er hüllt die Schuld in Gnadentat
Er schickte sie aus seinem Land
Damit kein ewig Leid entstand
Ein Engel hielt das Flammenschwert
Dem Herzen blieb die Rückkehr verwehrt
Der Weg zum Baum war nun versperrt
Gott wusste schon, was kommen wird
O Kreuz aus Holz, du trägst das Leid
Du schenkst der Welt Barmherzigkeit
Am Ort, wo einst das Dunkel war
Leuchtet dein Licht jetzt hell und klar
Durch Jahr und Zeit, durch Schuld und Streit
Blieb Gottes Herz zur Heilung breit
Er kam herab in unsere Not
Um uns zu retten durch den Tod
Die Nägel gehen durch die Hände
Die einst das Falsche fest ersehnte
Nun fließt Vergebung, tief und klar
Das Kreuz macht frei, was sündig war
O Kreuz aus Holz, du trägst das Leid
Du schenkst der Welt Barmherzigkeit
Am Ort, wo einst das Dunkel war
Leuchtet dein Licht jetzt hell und klar
Die Stirn, die stolz nach oben sah
Trägt Dornen jetzt, Gott war uns nah
Der Fluch der Erde traf ihn schwer
Er trug, was unser Schicksal wäre
Ein Speer durchdrang die Seite tief
Da floss, was neue Hoffnung schrieb
Wasser und Blut, der neue Bund
Versöhnung wird in ihm gesund
Die Füße gingen fort von Gott
Auf Wegen voll von Schuld und Spott
Nun durchbohrt und bereit zu gehen
Den Weg zurück ins Wiedersehen
O Kreuz aus Holz, du trägst das Leid
Du schenkst der Welt Barmherzigkeit
Am Ort, wo einst das Dunkel war
Leuchtet dein Licht jetzt hell und klar
Was einst begann in Gartennacht
Brach er am Kreuz, es ist vollbracht
Kein Dorn, kein Nagel, Holz, kein Speer
War Zufall, Gott gab alles her
Was fiel, wird dort zurückgewendet
Was trennte, ist nun ausgesöhnt
Das Kreuz bleibt ewig, stark und klar
Weil Gottes Liebe sichtbar war