Songtext
Du wurdest nicht für Ketten gemacht.
Nicht für Angst. Nicht für Besitz.
Du bist im Bild des Höchsten geformt
frei geboren, für den Aufwind.
Wer sein Leben verliert – wird es gewinnen.
Ich hielt mich fest an allem hier,
doch es hielt mich mehr als ich es spür.
Was glänzt, war trüb, was stark, zerbrach
mein Herz war leer, mein Blick war schwach.
Doch du riefst: „Komm, ich zeig dir mehr
die Welt ist weit, dein eigner Himmel leer."
Du gabst mir Kraft, die nie vergeht,
und Liebe, die in Freiheit steht.
Du machst mich wie ein Adler,
der über Stürme fliegt.
Ich geh mit dir durchs Feuer,
weil deine Wahrheit siegt.
Du schufst mich in deinem Bild,
nicht für Scham, nicht für das Spiel.
Dein Herz ist heilig, stark und klar
und eifersüchtig, weil es wahr.
Ich lass mich los, ich fall nicht tief,
denn Du bist da, der ewig liebt.
Ich trink vom Quell, der Leben gibt
der heilt, erhebt und nie betrügt.
Ich bin dein Kind, dein König, Priester,
aus Staub gemacht, mit Licht im Blick.
Nicht aus Verzicht, nicht aus Verloren
ich lebe, weil du Leben schickst.
Und alles, was ich losließ, kam
doch frei, nicht wild, nicht in Alarm.
Du gabst es mir aus deiner Hand
nicht weil ich nahm, weil ich dich fand.
Du machst mich wie ein Adler,
der über Zeiten zieht.
Ich flieg mit dir für immer
wo deine Liebe fließt.
Nicht mein Wille, sondern deiner.
Ich bin frei – weil du mich wolltest.
Frei geboren
im Bild des lebendigen Gottes.
Ich wollte ein Lied schreiben, das nicht einfach befreit klingt,
sondern das Freiheit beschreibt, wie Gott sie meint.
Nicht als Emotion – sondern als Zustand.
Nicht als Ziel – sondern als Geburtsrecht.
Und dabei ging es mir nicht nur um ein Gefühl.
Ich wollte, dass das Lied Denken verändert.
Dass es zeigt, was in Christus wirklich möglich ist.
Dass es radikal ehrlich bleibt –
und trotzdem voll Gnade und Schönheit ist.
In der Bibel heißt es:
„Wer sein Leben verliert – wird es gewinnen.“
(Matthäus 16,25)
Das ist keine Metapher.
Das ist eine geistliche Realität.
Denn das alte Leben – voller Angst, Besitz, Kontrolle, Stolz –
muss verloren gehen, damit das wahre Leben hervorkommt:
Leben im Bild Gottes.
Frei geboren.
Nicht befreit – sondern von Anfang an gewollt.
Beim Schreiben wurde mir klar:
Gott ist eifersüchtig.
Nicht im menschlichen Sinn.
Sondern mit heiliger Leidenschaft.
Weil er dich kennt.
Weil er weiß, was er in dich gelegt hat.
Und weil er nichts Geringeres will,
als dass du seine Wahrheit lebst.
„Frei Gebohren“ ist deshalb kein Lied über Rebellion,
sondern über Rückkehr.
Rückkehr zu dem, was Gott von Anfang an geplant hat:
Ein Mensch, nicht für Ketten gemacht.
Ein Herz, nicht für Angst gedacht.
Ein Leben, das nicht aus sich, sondern aus IHM lebt.
„Nicht mein Wille, sondern deiner.“
Das ist kein Verlust.
Das ist die tiefste Freiheit, die es gibt.
💬 Warum dieses Lied?
Weil wir aufhören müssen, zu glauben,
dass Freiheit nur das Wegfallen von Druck ist.
Freiheit ist Licht.
Freiheit ist Wahrheit.
Freiheit ist:
„Ich bin, weil du bist. Ich bin dein Bild – frei geboren.“
Song-Info
- Interpret
- jesusTALK
- Typ
- Single