Songtext
Ich träumte über Bethlehem
Doch ehe je ein Traum begann
Lag vor mir ein Raum ohne Grenzen
Eine Stille die kein Ohr verstand
Ein Anfang der schon Vollendung trug
Noch ehe Zeit den Atem fand
In dieser tiefen wortlosen Weite
Sah ich Ihn den Ewigen
Kein ferner Thron kein abgeschlossener Himmel
Er war mir näher als jeder Gedanke
Gegenwärtig wie Licht das einen Raum erfüllt
Er beugte sich mir zu wie ein Vater
Der sein Kind erkennt bevor es spricht
Und ich spürte im Staunen der Seele
Ich war in seiner Erinnerung geborgen
Noch ehe das erste Licht entstand
Er sprach das Licht und es antwortete
Getragen von Liebe die sein Wesen ist
Und seine Nähe füllte die Weite
Ich fühlte den Klang seines Herzens in mir
Ich träumte über Bethlehem
Und wusste seine Liebe war schon da
Ich sah wie er die Zeiten formte
Und bei jedem Namen still verweilte
Auch bei meinem
Auch bei deinem
Er wählte einen stillen Ort
Unscheinbar wie ein verborgenes Zeichen
Bethlehem
Kein Glanz der Welt doch in seiner Hand
Kostbarer als jeder Königsstuhl
Er ordnete Wege verband die Linien
Bis der heilige Augenblick kam
Den kein Engel je ersinnen konnte
Der Schöpfer der Sterne trat ein
In das kleinste Leben
Das eine Frau im Schoß tragen kann
Der Himmel verstand die Stunde
Und jubelte über die Erde
Denn sein ewiges Leben nahm Gestalt an
In einem stillen Anfang
Der die Welt verwandeln würde
Ich träumte über Bethlehem
Und sah die Ewigkeit sich neigen
Die Liebe wurde Fleisch und Herz
Und jede Ferne wich zurück
Ich träumte über Bethlehem
Und spürte er kam mir nah
Da hörte ich seine Stimme
Mein Kind
Ich habe dich getragen vor den Zeiten
Ich habe dich gesehen
Ehe dein erster Tag begann
Ich habe dich erwählt
Ehe Himmel und Erde standen
Und als ich Bethlehem bestimmte
Warst du in meinem Herzen der Grund
Ich träumte über Bethlehem
Und sah das Licht das Leben schenkt
Der Sohn trat in die Nacht der Erde
Und brachte die Nähe Gottes zu mir
Die Ewigkeit berührte Zeit
Und mein Herz wusste er ist hier
Er ist gekommen
Und er bleibt
Für dich
Für mich
Auf ewig