Songtext
Ich hab da 'nen Stuhl der steht für mein Tun
Ich kann drauf denken träumen ruh'n
Er quietscht ein bisschen doch trägt mich gut
Und gibt mir das Gefühl Ich hab Mut
Ich wipp vor und zurück das fühlt sich echt an
Als wär ich in Fahrt doch ich komm nicht voran
Ich schau aus dem Fenster und nick mir zu
So als wär ich auf Reise doch bleib ich im Nu
Ich hab meine Listen ich bin engagiert
Hab Hobbys und Pläne schön sortiert
Ich sag mir Das zählt doch ich geb doch was
Doch im Innern weiß ich ich dreh mich nur krass
Denn alles was lebt bleibt nicht einfach steh'n
Es wächst es wagt es lernt zu geh'n
Doch ich bleib bequem aus Angst vor dem Schritt
Obwohl ich längst weiß Da draußen geht's mit
Schaukelstuhl du fühlst dich echt
Doch du bleibst genau da du bist nicht gerecht
Du wackelst vor du ziehst mich zurück
Doch du bringst mich nie zu dem großen Glück
Ich brauch Bewegung die Richtung kennt
Nicht Holz das mir nur die Zeit verbrennt
Ich hab so viel Energie verbrannt
Doch kam nie raus aus meinem Stand
Ich saß und dachte ich wär dabei
Doch mein Leben fuhr nur still vorbei
Ich hör in mir Steh endlich auf
Denn Gott hat mehr als Wippen im Lauf
Ich hab zwei Beine ich hab nen Plan
Ich steh jetzt auf und fang neu an
Ich fühl wie das Leben zurückkehrt ins Blut
Wenn ich mich bewege wird plötzlich was gut
Der Himmel wird weiter mein Glaube wird klar
Und ich spür Ich war nie wirklich da
Jetzt geh ich los Schritt für Schritt
Und was ich verlass das nehm ich nicht mit
Kein Wippen kein Zögern kein falscher Trost
Nur echter Beginn mit Gott als Host
Schaukelstuhl ich war lang bei dir
Doch jetzt zieh ich weiter du bleibst hier
Ich will nicht nur wippen ich will was seh'n
Ich will echtes Leben will Wege geh'n
Ich steh jetzt auf und ich bleib nicht stumm
Denn wer nur sitzt der bleibt auch stumm
Wenn du noch sitzt und denkst das passt
Dann frag dich leise Was hast du verpasst
Denn Leben beginnt mit einem Ziel
Nicht mit Holz unter deinem Profil
Ich steh jetzt hier der Stuhl bleibt leer
Doch mein Herz wird leicht und meine Füße schwer
Denn wo man aufsteht da fängt es an
Nicht dort wo man bloß schaukeln kann
Es gibt Orte, die fühlen sich richtig an – bis man merkt: Sie bringen dich keinen Zentimeter weiter.
Der Schaukelstuhl ist genau so ein Ort.
Gemütlich. Vertraut. Elegant altmodisch.
Und doch:
Du bewegst dich – aber du kommst nicht vorwärts.
Viele Menschen leben genau so.
Sie sagen: „Ich bin aktiv. Ich bin da. Ich mach doch was.“
Aber ehrlich gesagt:
Sie schaukeln.
Auf der Stelle.
Vor und zurück.
In der Illusion, Teil von etwas zu sein – während das Leben an ihnen vorbeizieht wie ein Bus, für den sie nie aufgestanden sind.
Warum ein Schaukelstuhl gefährlich bequem ist
Weil er dich nicht zwingt.
Weil er sanft lullt.
Weil er dir sagt:
„Du tust genug. Du denkst genug. Du bist ja in Bewegung.“
Doch innerlich weißt du längst:
Bewegung ist nicht gleich Richtung. Und Schwung ist kein Schritt.
Was Gott dazu sagt?
Gott ruft nie zum Sitzen.
Er ruft zum Gehen. Zum Vertrauen. Zum Aufstehen.
„Steh auf, nimm dein Bett und geh!“ (Markus 2,9)
„Mache dich auf und geh!“ (1. Mose 12,1)
„Der Gerechte wird aus Glauben leben.“ (Römer 1,17)
Im Schaukelstuhl lebt niemand.
Man wiegt sich höchstens – in Sicherheit, in alten Gewohnheiten, in Ausreden.
Doch Glaube beginnt, wo man aufsteht.
Wo man nicht länger sagt: „Irgendwann“ – sondern: „Jetzt.“
Dieser Song ist ein liebevoller Tritt in den Hintern
„Schaukelstuhl“ ist nicht gegen dich.
Er ist für dich.
Für dein Leben.
Für deine Schritte.
Für deine Berufung.
Er lacht mit dir über das, was du längst weißt.
Und er ruft dich wie Gott selbst es tut:
„Du hast Beine. Nutze sie.“
„Du hast Gnade. Lebe sie.“
„Du hast einen Auftrag. Geh los.“
Denn: Leben beginnt nicht auf Holz – sondern auf echten Wegen.
Song-Info
- Interpret
- jesusTALK
- Typ
- Single
- Track
- #1
- Jahr
- 2025
- ISRC
- QZTB52592777