Songtext
Kein Korn im Feld kein Klang im Wind
Der Boden hart das Leben blind
Die Sonne brennt kein Schatten nah
Wie lang noch Herr bist du noch da
Die Feige trägt nichts der Weinstock schweigt
Was einst noch blühte ist tot und leer
Kein Lamm im Stall kein Öl im Krug
Doch meine Seele bleibt dir genug
Ich seh nichts blühen doch ich steh
Ich spür kein Wasser doch ich geh
Mein Herz ist trocken aber wach
Und ruft ich wart auf deinen Tag
Trotzdem tanz ich in der Dürre
Trotzdem sing ich zwischen Steinen
Denn mein Gott bleibt meine Stärke
Ich werd jubeln auch im Schweigen
Trotzdem tanz ich barfuß weiter
Trotzdem leuchtet dein Gesicht
Du bist treu in Wüstentagen
Und du änderst dich nicht
Der Baum ist kahl das Tal ist leer
Doch meine Hoffnung wiegt nicht schwer
Ich tanz auf Staub ich sing im Wind
Weil ich in dir mein Leben find
Dennoch will ich jubeln über den Herrn
Und frohlocken über den Gott meines Heils
Trotzdem tanz ich in der Dürre
Trotzdem sing ich zwischen Steinen
Denn mein Gott bleibt meine Stärke
Ich werd jubeln auch im Schweigen
Trotzdem tanz ich barfuß weiter
Trotzdem leuchtet dein Gesicht
Du bist treu in Wüstentagen
Und du änderst dich nicht
Kein Korn im Feld
Doch meine Freude bleibt
Kein Tropfen sichtbar
Doch du bist mein Kleid
Ich bleib nicht stehen
Ich geh mit dir
Trotz allem du bist hier
„Denn der Feigenbaum blüht nicht, und kein Ertrag ist an den Reben; der Ertrag des Ölbaums bleibt aus, und die Äcker bringen keine Nahrung; die Schafe sind aus der Hürde verschwunden, und kein Rind ist in den Ställen.
Doch ich – ich will in dem HERRN jubeln, will jauchzen über den Gott meines Heils.“
(Habakuk 3,17–18)
Inhalt und Ursprung
Dieses Lied wurde geboren aus der Frage: Was bleibt, wenn nichts bleibt?
Wenn alle äußeren Segnungen versiegen – Nahrung, Sicherheit, Perspektive – kann dann noch echte Freude entstehen? Habakuk antwortet mit einem lauten, prophetischen „JA“. Obwohl er im Alten Bund lebte, wo Gottes Segen stark an äußere Umstände gebunden war, entscheidet er sich bewusst für Lobpreis – gegen jedes Gefühl.
Er erkennt: Der Gott meines Heils ist größer als mein Mangel.
Nicht, weil die Umstände leicht sind, sondern weil Gott selbst genügt.
Verbindung zum Neuen Bund
Und wie viel mehr dürfen wir heute in dieser Wahrheit leben!
Denn im Neuen Bund hat Gott nicht nur Versorgung versprochen – Er selbst ist durch Christus IN UNS eingezogen.
Die Wüste ist nicht mehr das Ende, sondern der Ort der Begegnung.
Der Mangel ist nicht mehr unsere Grenze, sondern das Fenster zur Herrlichkeit Gottes.
„Meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen.“ (2. Kor 12,9)
„Freut euch im Herrn allezeit!“ (Phil 4,4)
Jesus selbst ging durch das Kreuz – barfuß, verspottet, verlassen – und schuf damit einen Zugang, durch den unsere tiefste Freude nicht mehr an das Sichtbare gebunden ist.
Warum dieses Lied?
„Trotzdem tanz ich“ ist kein banaler Popsong mit Happy-End.
Es ist ein Lobpreis inmitten von Ruinen.
Ein Lied für alle, die nichts mehr zu verlieren haben – und dennoch aufstehen.
Für alle, die mit trockener Kehle „Halleluja“ flüstern – und plötzlich merken, wie der Himmel zurückruft.
Denn:
Die Freude am HERRN ist unsere Stärke – nicht die Freude an der Welt.
Und manchmal beginnt der größte Lobpreis mit einem trotzigen Schritt im Staub.
Schlüsselvers
„Dennoch will ich jubeln über den HERRN und frohlocken über den Gott meines Heils.“
(Habakuk 3,18)
Song-Info
- Interpret
- jesusTALK
- Album
- Ich tanze wieder
- Track
- #6
- Jahr
- 2025
- ISRC
- QZTAS2544896