Songtext
Da stehen Altäre in deinem Verstand
Gebaut aus Angst aus Stolz aus Menschenhand
Du trägst sie in dir gut versteckt gut gepflegt
Und flüsterst dir leise das ist doch okay
Doch dein Herz gehört nicht halb
Und der Himmel kennt kein Grau
Wo Götzen wohnen zieht sich Feuer zurück
Und Liebe bleibt kalt und lau
Verbrannte Altäre aus Gold und aus Stein
Verlorene Opfer du warst nie allein
Verbrannte Altäre wo du nicht mehr kniest
Und der wahre Gott still vorüberzieht
Du opferst Komfort du opferst Gefühl
Du gibst ihm dein Fast aber nicht dein Ziel
Dein Kalender ist voll dein Blick oft so klar
Doch im Innersten tobt was nie ehrlich war
Du baust an dir selbst doch du nennst es Gebet
Und betest zu Götzen die niemand versteht
Verbrannte Altäre aus Gold und aus Stein
Verlorene Opfer du warst nie allein
Verbrannte Altäre wo du dich versteckst
Doch Gott will dein Herz kein gut aussehn im Text
Reiß sie ein die Altäre im Licht
Zerbrich sie bevor Gott sie zerbricht
Entweih was du heimlich erhebst
Denn nur Einer ist würdig nur Einer der lebt
Verbrannte Altäre aus Lüge und Schein
Heilige Stätte soll dein Herz wieder sein
Verbrannte Altäre ich knie wieder hin
Und bring kein Gold nur mich wie ich bin
Steinfiguren. Holzpfähle. Kanaaniten.
Aber Götzen sind nicht tot – sie haben sich nur verkleidet.
Heute heißen sie:
Komfort. Selbstverwirklichung. Kontrolle. Karriere. Sicherheit. Bestätigung.
💔 Was ein Altar wirklich ist
Ein Altar ist der Ort, wo du Opfer bringst.
Was du nicht aufgeben willst – das ist dein Götze.
Was du beschützt, statt Gott zu vertrauen – das ist dein Altar.
Und die Bibel ist klar:
Gott teilt seinen Thron mit keinem Anderen.
Auch nicht mit deinem „guten Leben“.
🩸 Auch im Neuen Bund?
Ja – auch wir, die Jesus kennen,
bauen heimlich neue Altäre.
In unseren Gedanken.
In unseren Gewohnheiten.
In unserer Angst.
Wir beten mit dem Mund –
aber unser Herz kniet woanders.
⚔️ Worum es in diesem Lied geht
„Verbrannte Altäre“ ist kein Lobpreislied.
Es ist ein Aufräuf-Lied.
Ein Aufschrei gegen versteckten Götzendienst im Herzen.
Gott ruft nicht nach halber Hingabe.
Nicht nach Show.
Nicht nach Symbolik.
Sondern nach Ehrlichkeit – und Feuer.
Denn er allein ist würdig.
Er allein ist König.
Er allein darf auf dem Thron sitzen –
nicht unsere Altäre.
🕯️ Und was bleibt?
Am Ende dieses Liedes steht keine Anklage.
Sondern ein Bild:
Ein Mensch, der wieder kniet.
Nicht mit Gold. Nicht mit perfekten Worten.
Sondern mit sich selbst – roh, echt, ganz.
„Ich bring kein Gold – nur mich, wie ich bin.“
Das ist der Anfang echter Anbetung.
Song-Info
- Interpret
- jesusTALK
- Album
- Hart Aber Wahr
- Track
- #7
- Jahr
- 2025
- ISRC
- QZTAY2582525