Songtext
Ich trag dich mit seit Jahren schon
Wie ein Schatten schwer wie Stein
Nicht mehr nah und doch so tief
In meinen Wunden drin zu sein
Ich hab gedacht ich sei darüber
Doch du lebst in meinem Zorn
Wie kann ich frei sein wenn ich bleibe
Am alten Unrecht festgefrorn
Ich such nach Frieden such nach Luft
Doch alles zieht mich wieder hin
Zu diesen Szenen alten Sätzen
Zu dem was längst vergangen schien
Und ich hab dir nie verziehen
Weil ich dachte du musst verstehen
Doch während du längst weitergehst
Bleib ich auf diesem Schmerz bestehn
Ich hielt an Groll wie an Gerechtigkeit
Doch er brannte mich von innen aus
Ich dachte du fesselst mein Leben
Doch ich war's der nicht losgelassen hat
Das voller Wut und Bilder war
Und keine Liebe mehr erlaubt
Ich wollt dass du verlierst
Doch hab nur ich daran geglaubt
Vergeben heißt nicht du hast gewonnen
Es heißt ich atme wieder frei
Ich sag es laut nicht weil du's hörst
Sondern weil ich sonst zerbrech dabei
Ich tu es nicht für deinen Frieden
Nicht für den Applaus der Welt
Ich tu es weil ich los will
Von dem was meine Seele hält
Ich vergebe für mich
Nicht für dich du weißt es nicht
Ich lass los und atme Licht
Ich geh weiter auch wenn du's nicht siehst
Ich vergebe für mich
Weil mein Herz sonst leise bricht
Ich schrei's raus damit es heilt
Denn vergeben macht mich wieder ganz
Und nein ich muss nicht vergessen
Denn es war wirklich es war schwer
Doch ich will nicht länger hassen
Ich geb mein Herz mir selber her
Ich vergebe für mich
Nicht weil du's verdient hast ich tu's für mich
Ich lass los und spür das Licht
Ich schrei es raus weil es mich heilt
Ich vergebe für mich
Und ich find darin mein Gleichgewicht
Ich will leben atmen frei sein
Denn vergeben macht mich wieder ganz
Ich halt mich nicht mehr an dir fest
Ich wähle Frieden und den Rest
Überlass ich deinem Weg
Ich geh jetzt meinen leicht und echt