Songtext
Der Morgen atmet grau
Die Wolken liegen
Schwer auf meiner Welt
Ich bin still
Nicht glänzend
Nicht stark
Nur ehrlich
Und mitten in
Diesem leisen Anfang
Regt sich Frieden in mir
Nicht laut
Nicht drängend
Sondern wie ein warmer Atem
Unter kalten Decken
Ich muss heute
Nichts erzwingen
Ich darf weich sein
Ich darf Mensch sein
Und du bist da
Und wenn der Tag
Mich fragt
Wohin ich gehe
Flüstere ich nur
In deine Ruhe hinein
Ich muss nichts tragen
Denn ich werde getragen
Ich muss nicht strahlen
Ich darf einfach sein
Und selbst wenn
Meine Hände leer sind
Ist mein Herz
Nicht ohne Heimat
Ich ruhe in dir
Nicht weil ich halte
Sondern weil du hältst
Gnade fließt durch mich
Leise wie Licht
Durch Blätter
Und Frieden wächst
Ohne dass ich
Dafür kämpfen muss
Ich bin neu
Und du lehrst mein Herz
Neu zu sehen
Du bist die stille Kraft
Unter meinem Herzschlag
Und wenn Zweifel kommen
Wie Schatten am Abend
Erinnere mich daran
Wer mein Morgen ist
Ich bin nicht verloren
In meinem Fühlen
Ich bin geborgen
In deinem Sein
Manchmal flüstert die Angst
In ihren alten Farben
Doch sie findet
Keinen Halt mehr in mir
Keinen Platz
Keinen Thron
Denn deine Wahrheit
Ist kein Befehl
Sie ist ein Zuhause
Und ich laufe nicht mehr
Vor dem Dunkel weg
Ich wohne im Licht
Ich wachse still
Wie Wurzeln wachsen
Unsichtbar
Doch unaufhaltbar
Nicht ich halte dich
Du hältst mich
Nicht ich
Verdiene Liebe
Ich empfange sie
Mein Herz arbeitet
Nicht mehr für Frieden
Es trinkt ihn
Und wird still
Und wenn mein Mut
Einmal flüstert
Statt zu singen
Hörst du auch das
Ich ruhe in dir
Du ruhst in mir
Ich werde nicht
Hinausgetragen in Weite
Sondern hinab in Tiefe
Alles Alte hat
Kein Recht mehr auf mich
Ich bin dein
Und das genügt
Keine Masken
Kein Müssen
Nur Sein
Und Liebe
Die mich findet
Selbst wenn ich
Mich verliere
Und wenn mein Herz
Leise wird
Bist du laut genug
Für uns beide