Songtext
Wir sagen das Richtige
Aber leben wir auch darin
Wir reden von Segen
Aber wissen wir überhaupt
Was uns längst gehört
Ich hab gesagt: "Ich segne dich" – wie man's halt macht
Doch dabei gar nicht gecheckt, was das eigentlich sagt
Red Worte nach, die fromm klingen wie Lieder
Doch dreh mich im Kreis – immer wieder
Kenn die Bibel – ja, vom Hören her
Doch wenn's kracht im Herz, bleibt der Glaube leer
Ich bete – doch warte, dass was fällt
Dabei hat Gott längst alles gestellt
Ich leb wie'n Bettler – vorm offenen Haus
Tu so als wüsste ich's, doch steig nicht aus
Bin Kind des Königs, doch trag mich wie'n Knecht
Vergess, dass sein Wort mich längst gerecht spricht
Wo sind die Söhne bloß
Die nicht schweigen, wenn's brennt
Wo sind die Söhne bloß
Die das Feuer wirklich leben
Die nicht bitten, was längst da ist
Die nicht hoffen, sondern geh'n
Die nicht fragen, ob sie dürfen
Sondern aufstehn und besteh'n
Epheser eins, Vers drei – kein frommer Satz
Das ist Fakt, nicht Wunsch, kein Wunschzettel-Blatt
Er hat uns gesegnet – mit allem, was zählt
Nicht morgen – jetzt. Weil Christus lebt
Ich nehm den Segen – nicht weil ich muss
Sondern weil ich weiß: Das ist mein Schluss
Ich leb aus dem, was längst bezahlt
Nicht aus Angst, nicht aus Moral
Ich fang an, das Ding zu packen
Er hat vollbracht – ich kann aufwachen
Nicht mehr bitten, nicht mehr klein
Sohn sein – sichtbar sein
Die Schöpfung wartet mit Sehnsucht
Auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes
Nicht auf Religion
Nicht auf Kirche
Auf uns
Die wissen, was sie tragen
Jetzt steh'n die Söhne auf
Nicht mehr leise, nicht versteckt
Jetzt bricht der Himmel auf
Weil die Wahrheit in uns steckt
Nicht mehr warten. Nicht mehr flieh'n
Söhne Gottes – sichtbar zieh'n
Der Klang der Zeit ist jetzt so groß
Wo sind die Söhne bloß
Ich hör nicht mehr auf Stimmen von früher
Ich sprech, was ER sagt – klarer, tiefer
Ich bin, was er ruft – nicht was ich war
Und ich geh – weil ich weiß: Ich bin Sohn – ganz klar
Die Schöpfung bebt. Ich seh das Feld
Ich tret ins Licht – nicht aus dieser Welt
Die Zeit ist jetzt – die Frage klar
Willst du's leben – oder bleibst du da
Jetzt steh'n die Söhne auf
Nicht mehr leise, nicht versteckt
Jetzt bricht der Himmel auf
Weil die Wahrheit in uns steckt
Du brauchst keinen Segen mehr
Du bist ein Sohn
Er hat's gesagt
Jetzt lebe, was du bist
Die Welt war schon immer laut.
Schon immer voller Ablenkung, Selbstoptimierung, Pflicht und Religion.
Aber die eine Frage bleibt offen – bis heute:
Wo sind die Söhne?
Nicht die, die einfach glauben.
Nicht die, die mitlaufen oder sich nur Christen nennen.
Sondern die, die wissen, wer sie sind.
Die verstanden haben, was das Kreuz vollbracht hat.
Die sich nicht mehr ducken, sondern sichtbar werden, weil sie vom Vater selbst erkannt wurden.
„Denn die ganze Schöpfung wartet sehnsüchtig
auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes.“
(Römer 8,19)
Dieses Lied ist ein Ruf.
Ein Ruf an die, die müde geworden sind von religiösem Alltag.
An die, die aufgewachsen sind mit „du sollst“,
aber kaum erlebt haben, was es heißt, frei zu sein.
Ein Ruf an die, die innerlich wissen:
Ich bin nicht gemacht zum Funktionieren.
Ich bin geboren zum Leben – als Sohn.
In Christus ist jeder Segen längst gegeben.
Nicht durch Leistung, sondern durch Gnade.
„Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus,
der uns gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen in der Himmelswelt in Christus.“
(Epheser 1,3)
Und doch leben viele noch wie Bettler.
Bitten um etwas, das ihnen längst gehört.
Drehen sich im Kreis. Halten sich klein.
Bleiben unsichtbar – obwohl die Schöpfung wartet.
Dieses Lied ist ein Weckruf.
Es fragt nicht anklagend –
es ruft erinnernd.
Wo sind die Söhne bloß?
Wo sind die, die sich nicht mehr verstecken?
Die nicht warten, bis sie perfekt sind –
sondern leben, was sie längst empfangen haben?
Es ist Zeit, aufzustehen.
Nicht aus Stolz, sondern aus Identität.
Nicht um etwas zu sein –
sondern weil man schon Sohn ist.
Jetzt sichtbar. Jetzt klar. Jetzt echt.
Song-Info
- Interpret
- jesusTALK
- Typ
- Single
- Track
- #1
- Jahr
- 2025
- ISRC
- QZTAU2552117