#94 Tradition Alltag|Unterweisung

Fasten im Neuen Bund (Mt 6,16–18 / Apg 13,2–3)

Dieses Gebet stammt aus kirchlicher oder volksfrommer Tradition und wird hier im Neuen Bund eingeordnet.

Originalgebet

Wenn ihr aber fastet, sollt ihr nicht finster dreinsehen wie die Heuchler; denn sie verstellen ihr Angesicht, damit es von den Leuten bemerkt werde, daß sie fasten. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin.

Du aber, wenn du fastest, so salbe dein Haupt und wasche dein Angesicht,

damit es nicht von den Leuten bemerkt werde, daß du fastest, sondern von deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir vergelten öffentlich.

Hintergrund

Kombiniert: Jesus vor Kreuz (Mt 6,16-18) und Urgemeinde (Apg 13,2-3). Jesus lehrt Fasten-Ethik, Apostelgeschichte zeigt Praxis im Neuen Bund.

Erkenntnisse im Neuen Bund

Fasten im Neuen Bund ist Ausrichtung, nicht Druckmittel (Mt 6,16-18). Du fastest nicht, um Gott zu beeindrucken oder etwas zu verdienen.

  • Jesus lehrt: Fasten im Verborgenen, ohne Show
  • In der Apostelgeschichte fasten Gläubige, um sich auf Gottes Reden auszurichten (Apg 13,2-3). Es geht um Fokus, nicht um Verdienst

Angepasstes Gebet

Vater, in Christus faste ich, um mein Herz neu auf dich auszurichten. Danke, dass ich nichts verdienen muss. Sprich klar zu mir, ordne meine Prioritäten und ich empfange Weisheit für die nächsten Schritte. Lass mich in Liebe handeln. Amen.

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