Song
SchĂŒtzenswert?
jesusTALK·2025

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SchĂŒtzenswert?
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Song-Info
- Interpret
- jesusTALK
- Album
- SchĂŒtzenswert
- Jahr
- 2025
- Track
- #1
- ISRC
- QZTAU2518709
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Liedtext
Ich war noch klein, da warâs schon da:
Ein leises FlĂŒstern, nicht mal klar.
Ein MĂ€rchen hier, ein Held dort groĂ â doch ich darin: nur âandersâ,
bloĂ.
Die BĂŒcher sprachen von Glanz und Mut, von Helden,
Liebe, âalles wird gutâ. Doch keiner sagte,
dass ich genug â dass meine Wahrheit selber trug.
Ich hab gesucht in fremden Welten, in Rollen,
Stimmen, leeren Zelten. Ich trank die TrÀume,
die nicht meine warân â und ging verloren â Jahr um Jahr.
Ich lernte: Sei wie jener da, sei stiller,
klĂŒger, sei doch brav. Doch je mehr ich spielte,
um zu sein, desto mehr wurd ich allein.
Ein Comic, laut â ein Hörspieltraum, sie zogen Bilder in meinen Raum.
Und was ich war, schien nie genug â bis ich mich selbst ins Dunkle trug.
Das Gift war sĂŒĂ â es tat nicht weh, doch nahm es mir mein echtes âIchâ.
Denn wer nicht spĂŒrt, was wirklich fehlt,
merkt nicht, dass er sich selber quÀlt.
Ich sah nach vorn â doch nicht zu mir.
Ich wollt sein wie die dort, nicht wie âhierâ.
Ich sah den Andern, nicht mein Licht â und nannte Wahrheit: Pflicht.
Ich wurde stumm, aus lautem Spiel, vergaĂ mein MaĂ,
mein Ziel, mein Stil. Ich war nicht falsch â nur viel zu weit von meinem echten
Ich entfernt.
Doch irgendwo â ganz tief, ganz still â blieb etwas wach,
das sagen will: Du bist nicht falsch, nicht schlecht,
nicht klein â du musst nur aufhören, nicht du zu sein.
Und alles, was dich still gemacht, was dich in fremde Form gebracht,
das war nicht Liebe, nie gerecht â es war nur Blendung,
sĂŒĂ und schlecht.
Erkenn, was dir den Blick gestohlen, was du geglaubt hast â was dich holen wolltâ aus dem,
was du schon warst: ein echtes Herz, vom Himmel erwÀhlt.
Du musst nicht kÀmpfen, dich nicht biegen,
nicht fliehen, trÀumen oder siegen.
Nur eines: Wende deinen Blick zurĂŒck â und du erkennst das wahre GlĂŒck.
Beseitige die Quelle â und die Ursache wird aufhören.
Die Story zum Song
Was ist an mir schĂŒtzenswert?
Warum wirktâs, als ob man mich entehrt?
Ich lauf durchs Leben wie im Kampf, versteckt â obwohl ich nichts begann.
Bin ich zu frei, zu echt, zu klar?
Was triggert sie â was macht Gefahr?
Was ist in mir, das andere stört, das schweigend lebt,
doch laut gehört?
Was, wenn es mein Licht ist, das sie trifft?
Mein stilles Wissen â wie ein Riss im Glas?
Was, wenn ich zeig, dass mehr möglich wÀr und darum soll ich unsichtbar sein,
leer?
Was, wenn mein Sein nicht in ihr Bild passt und ich nur stör,
weil ich die Maske abmach?
Was, wenn sie spĂŒren: ich bin echt â und das allein macht ihre Ordnung schlecht?
Ich hab nichts getan â ich bin nur da.
Doch das allein macht manchen nicht mehr klar.
Ich atme frei â das reicht als Ziel fĂŒr all den Druck,
das falsche Spiel.
Ich bin nicht laut, doch ich bin wahr â und das ist Grund genug fĂŒr Gefahr.
Denn jedes Ich, das sich erkennt, ist wie ein Feuer,
das heiĂ brennt.
Ich kam zur Welt mit einem Blitz, ein Funken Licht im ersten Sitz.
Schon meine Zelle strahlte frei â doch keiner sagte mir: das sei.
Der Anfang von etwas, das nie vergeht, ein Mensch,
der nicht im Raster steht.
Ein Wesen, das vom Ursprung weiĂ â nicht formbar,
nicht fĂŒr ihren Preis.
Ich bin nicht hier, um zu gefallen, nicht um zu kaufen,
nicht zu wallen. Ich bin hier, weil Gnade lebt â die nie verdient,
nur ewig hebt.
Gnade heiĂt: ich muss nichts sein, doch darf ich alles â echt und rein.
Ich muss nicht spielen, muss nicht fliehân â nur atmen und in Wahrheit ziehân.
Sie greifen mich an â nicht weil ichâs will,
sondern weil ich bin â und bin zu still.
Denn wer sich nicht mehr formen lÀsst, macht unruhig,
stört ihr Fest.
Ich sag nichts laut, doch ich bin klar â und Wahrheit geht nie kommentarlos vorbei.
Denn jedes Ich, das sich befreit, zeigt,
dass ihr Rahmen nicht mehr reicht.
Ich hab mich tief ins Leben gesetzt, nicht auf den Sand,
nicht auf Gesetz. Ich halt nicht fest, was wankt und fĂ€llt â ich ruhe da,
wo Wahrheit hÀlt.
In meinem Ich â nicht Rolle, nicht Pflicht,
ein Mensch aus Staub, doch voller Licht.
Ich bin nicht da, um euch zu passen â ich bin hier,
um mich nicht mehr zu lassen.
Denn wer sich trennt vom Ursprung, der verdurstet,
der flieht vom Brunnen, ohne dass er wusste.
Die Quelle lebt â sie ruft zurĂŒck, zu Licht,
zu Leben, tiefem GlĂŒck.
Ich geh nicht mehr zurĂŒck ins Grau, ich bin erkannt â und werd mir treu.
Ich steh im Licht, ich bin bereit â mein Name lebt in Ewigkeit.