Songtext
Was mein ist, wird jetzt dein.
Und was dein ist – hast du mir gegeben.
Am Kreuz getauscht, für alle Zeit.
Jetzt muss nur noch mein Herz verstehen...
Du hast getragen, was mich zerbricht – mein altes Denken,
mein dunkles Licht. Die Lüge, die sagt: „Du bist zu klein“ – hast du getilgt mit deinem Sein.
Du nahmst das Leid in deinen Leib, den Fluch,
der mich vom Leben treibt.
Du gabst mir Heilung, Kraft und Sicht – doch mein Herz glaubt es noch nicht.
Denn mein Verstand, der sagt oft Ja, doch tief im Herz bleibt's manchmal da.
Die Zweifel nagen, ganz vertraut – als hätt das Kreuz nicht ausgereicht.
Ich weiß, dein Wort ist stark und klar, doch spür nicht immer,
was einst war. Drum bete ich, mit allem Mut: Mach mein Herz still.
Mach mein Herz gut.
Überzeuge mein Herz, dass du treu bist, dass das Kreuz mehr ist als Pflicht.
Lass es glauben, fühlen, spüren:
Du bist da – jetzt und für mich.
Überzeuge mein Herz – mit deinem Geist.
Zeig ihm, was mein Kopf längst weiß.
Es ist vollbracht – ich halt daran fest,
bis mein Innerstes dich nie mehr verlässt.
Ein Junge stand auf deinem Wort, stellte sich physisch drauf – ganz wortwörtlich dort.
Kein Theolog’, kein langer Plan – nur Glaube,
der mit Füßen kam.
Und du hast ihn vollkommen heil gemacht,
nicht weil er’s kannte – sondern weil er’s einfach tat.
Solch Vertrauen – so schlicht und klar – zeigt:
Dein Reich ist wirklich wahr.
Jetzt steh ich hier – mit leerer Hand, doch meine Seele ist gespannt.
Ich geb dir meine Schwäche hin – und glaub,
dass ich dein Sohn jetzt bin.
Nicht durch Gefühl – nicht durch Beweis,
sondern durch Gnade, durch dein Fleisch.
Du starbst – damit ich leben kann.
Und dieser Tausch – fängt heute an.
„Wer sein Leben verliert, der wird es finden.“ (Matthäus 16,25)
„Durch seine Wunden sind wir geheilt.“ (Jesaja 53,5)
Überzeuge mein Herz – du treuer Freund.
Dass ich wirklich zu dir gehör.
Dass nicht mein Versagen mich definiert – sondern dein Blut,
das ewig regiert.
Ich glaub an dich – doch hilf mir doch!
Mach mein Herz fest – wie ein Fels, wie ein Joch.
Ich steh auf dir – du bist mein Grund.
Und mein Herz? Es lernt – von deinem Mund.
Was mein ist, ist jetzt dein.
Was dein war – ist jetzt mein.
Du gabst mir alles. Jetzt lernt mein Herz: Zu glauben – mit ganzem Sein.