Nimm endlich an! (Epheser 1,3)

1. Januar 2026·4:54

Über dieses Lied

Dieser Song hat einen Auftrag. Er räumt mit einer religiösen Marotte auf, die in vielen Gemeinden Standard geworden ist. Man segnet sich gegenseitig, als müsse Segen erst noch herbeigerufen werden. Man redet von Gnade und trägt weiter die alte Last. Mike findet das absurd und bringt es auf den Punkt.

Der Schlüsselvers steht im gesprochenen Outro: „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen in den himmlischen Regionen in Christus" (Epheser 1,3). Das ist Vergangenheit. Er HAT gesegnet. Nicht: Er möge segnen. Nicht: Er wird segnen. Sondern: Es ist geschehen.

Die Bridge zieht die Konsequenz: „Wenn Er der Segen ist, hör auf, um Segen zu betteln. Wenn Er das Ja gesprochen hat, hör auf, im Vielleicht zu leben." Das ist die Logik des Neuen Bundes in einer Strophe. 2. Korinther 1,20 sagt es ähnlich: „Alle Verheißungen Gottes sind Ja in ihm." Das vollbrachte Werk hat alle offenen Konten geschlossen.

Der Refrain wiederholt die zentrale Bewegung. „Du bist gesegnet, Fakt, kein Gefühl." Genau diese Unterscheidung ist es, an der viele scheitern. Sie warten auf das passende Gefühl, bevor sie glauben. Das Lied sagt: Glaube zuerst, was geschrieben steht. Aus dem Glauben wird das Gefühl folgen, wenn überhaupt nötig.

Bibel & Deutung

Epheser 1,3

Gott hat uns gesegnet mit jedem geistlichen Segen in Christus. Vergangenheit. Vollendet. Der Anker des Liedes.

2. Korinther 1,20

Alle Verheißungen Gottes sind Ja in ihm. Kein Vielleicht mehr. Das Ende des Bettelns.

Kolosser 2,9-10

In ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, und ihr seid in ihm vollendet. Vollständig ausgestattet, nichts fehlt.

Teilen